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Phantastisches Buch in schöner Aufmachung
Als Kind war dies eines meiner Lieblingsbücher, und auch als Erwachsener nehme
ich es noch gerne in die Hand. Seit damals faszinieren mich Moorlandschaften,
und Sumpf- und Heideland bergen für mich bis heute immer noch Naturgeister,
Elben
und Feen.
Timo ist ein schüchterner kleiner Junge, der wegen seiner roten Haare oft
gehänselt wird. Als er sich in den Sommerferien gründlich anfängt zu
langweilen, schicken ihn seine Eltern auf einen Besuch zu seiner Tante Mimi,
die er kaum kennt und die in einem kleinen Nest am Rande eines Moores lebt.
Nach und nach entdeckt das Stadtkind, dass das Moor gar nicht so langweilig
ist, wie es scheint: Überall im und um das Moor stößt er auf geheimnisvolle
und sehr launische Naturgeister. Aber es machen ihm Heimweh und die
unerklärliche Feindseligkeit der gleichaltrigen Lydia, der Tochter des
Eiermanns, zu schaffen, und er muss mehrere Mutproben bestehen, bis er
erkennt, dass er etwas Besonderes ist...
Neben der schön erzählten Geschichte, in die Angela Sommer-Bodenburg viele
kleine Weisheiten und eine Menge Wissenswertes über das Moor verpackt hat
(ohne jeglichen moralischen Zeigefinger), fällt vor allen Dingen die
liebevolle Gestaltung des Buches auf. Viele farbige Zeichnungen, die die
geheimnisvolle Atmosphäre gekonnt treffen, machen nicht nur das Lesen zu einem
Genuss.
In mehrerlei Hinsicht phantastisch!
Ausgesprochen gut, faszinierend und mysteriös.
Das Buch "Die
Moorgeister" behandelt ein für die
meisten Jugendbücher sehr ausgefallenes Thema- den Umgang mit dem
Übernatürlichen- ohne dieses jedoch in Form von Science-Fiction komplett zu
abstrahieren und ins Unrealistische zu ziehen. Die leicht verständliche
Sprache ermöglicht es dem Leser, sich komplett in das fesselnde Geschehen
hineinzuversetzen und die mystische Moorlandschaft mit all ihren Phantomen und
Phantasiewesen bildlich vor sich zu sehen; es erschließt sich ihm eine bisher
unbekannte Welt, in der Menschen und Geister nebeneinander existieren und Teil
der allgegenwärtigen Macht der Natur werden. Gleichzeitig sind unsere
Wahrnehmungen vom Übernatürlichen Ausdruck unseres jeweiligen seelischen
Befindens; so trifft der 10jährige Timo während der Zugfahrt zum Moordorf, dem
er mit Ungewissheit entgegenblickt, einen älteren, unheimlich anmutenden Mann,
der ihm sonderbare Geschichten erzählt. Im Haus seiner Tante Mimi, in dem er
sich wohl und geborgen fühlt, nimmt er einen guten Hausgeist wahr, und in den
Sümpfen, wo sich sein Geltungsdrang vor der rothaarigen, zynischen Lydia mit
seiner Angst vermischt, wird er Zeuge von furchteinflößenden Kreaturen und
Irrlichtern. "Die
Moorgeister" ist ein
außergewöhnliches, geniales, spannendes Jugendbuch, das mit der Natur
verbindet und zum Nachdenken anregt und es verdient, gelesen zu werden.
Phantastische Geschichte, die doch wahr sein könnte.
Du glaubst nicht daran, dass überall Geister, Feen und andere Wesen sein
können? Dann solltest du dieses Buch lesen, es wird dich lehren, daran zu
zweifeln. Timo soll die Ferien in einem kleinen Moordorf verbringen und sieht
dem nicht mit Begeisterung entgegen. Und die Fahrt dorthin ist auch so
eigenartig, dieser Fremde, der komische Sachen sagt und dann wie verhext
verschwindet?!? Timo fühlt sich gar nicht wohl in seiner Haut. Bei Tante Mimi
fühlt sich Timo dann doch recht wohl, auch wenn in der Wohnung ein Geist
wohnen soll. Erst als er ihn selbst sieht, glaubt er daran. Lydia, ein
Nachbarskind, die wie Timo rote Haare hat, ist sehr gemein zu ihm. Im Moor
stellt sie ihn auf eine gefährliche Probe. Warum tut sie das bloß?
Bei der Lektüre erfährt man viel über Zauber und Gefahren des Moores. Die Geister, die überall sein können, werden glaubhaft geschildert. Das sehr naturverbundene Buch hat mich als Jugendliche dazu angeregt, über den eigenen Umgang mit der Natur nachzudenken und hat mich aufmerksamer werden lassen. Doch auch ohne, dass so lehrreiche Effekte eintreten müssen, ist das Buch spannend geschrieben und bereitet viel Lesefreude. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)